Dr. med. Roland Reininghaus
Dr. med. Peter Trümper
Dr. med. Rudolf Schulte
Fachärzte für Allgemeinmedizin

leistungneu

Unsere Leistungen

Hausärztliche Versorgung

Im Zeitalter zunehmender Spezialisierung hat der Hausarzt die Rolle des „case managers“, der den Patienten bei der Frage hilft, ob ein Facharzt konsultiert werden muss, welches der richtige Spezialist ist und der die Informationen der Fachärzte sammelt für eine ganzheitliche Betrachtung des Kranken und seines Umfeldes, bzw. seiner Familie. Dazu gehören auch Hausbesuche, Koordinierung der Pflege, Gespräche mit Verwandten und psychosoziale Belange.

Disease Management Program (DMP)

ist eine Wortschöpfung deutscher Politiker und heißt „Behandlungsprogramm“. Dieses Programm gibt es für Diabetes, die koronare Herzkrankheit und die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) bzw. Asthma bronchiale. Ärzte, die daran teilnehmen wollen, brauchen eine besondere Qualifikation. Patienten, die daran teilnehmen wollen, brauchen die Bereitschaft, den richtigen Umgang mit ihrer Krankheit zu lernen. Auch wenn dem Arzt damit ein recht hoher bürokratischer Aufwand zugemutet wird, ist es doch von Vorteil anhand der auszufüllenden Checkliste an fällige Untersuchungen erinnert zu werden. Der Patient hat damit den Vorteil, dass der Arzt noch genauer hinschaut, zum Zweiten, dass er geschult wird.

Technische Diagnostikleistungen

Neben den kleinen Untersuchungsgeräten wie Blutdruckmessgerät, Ohrenspiegel, Stethoskop oder Reflexhammer (sozusagen die Grundausstattung des Arztes) sind für manche Untersuchungen größere Geräte notwendig. Z.B. für Ekg oder Lungenfunktionsmessung. Die 24-Stunden-Blutdruckmessung, die Sie bei uns ohne lange Wartezeiten bekommen können, ist der Goldstandard zur Blutdruckeinstellung. Auch Belastungs-Ekg (Ergometrie) ist bei uns möglich; ein Untersuchungsverfahren nicht nur zur Diagnostik der koronaren Herzkrankheit, des Belastungsblutdruckes oder belastungsabhängiger Herzrhythmusstörungen, sondern auch ein geeignetes Verfahren zum Feststellen des Trainingszustandes in der Sportmedizin.

Auf bildgebende Verfahren wie Röntgen- oder Ultraschalldiagnostik haben wir ganz bewusst verzichtet, weil qualitativ hochwertige Geräte, wie sie z.B. beim Röntgenologen stehen, unerschwinglich und somit bei Allgemeinärzten kaum anzutreffen sind.

Labor

Wir arbeiten mit dem Labor 28 und Labor Eicke zusammen und können fast jede Untersuchung durchführen, bzw. durchführen lassen, Blutabnahmen werden täglich durchgeführt (bitte von der Arzthelferin Termin geben lassen), kleinere Untersuchungen machen wir selbst. Die Ergebnisse liegen meist am nächsten oder übernächsten Tag vor. Vor einer Laboruntersuchung sollte man sich vom Arzt beraten lassen.

Physikalische Therapie

Orthopädische Erkrankungen sind sehr häufig und damit das täglich Brot des Hausarztes. Deshalb haben wir einen umfassenden Gerätepark zu ihrer Behandlung: Mikrowelle, Reizstrom, TENS (beides Stromtherapie zur Schmerzlinderung), Perl-Liege, Ultraschallbehandlung.

Schmerztherapie

Medikamentöse Schmerztherapie ist eine Stufentherapie, ausführlicher Beratungsbedarf ist notwendig. Daneben sind wir auch in speziellen schmerztherapeutischen Verfahren ausgebildet, wie z.B. Chirotherapie, Neuraltherapie oder Akupunktur (siehe weiter unten).

Reisemedizin

Wir absolvieren regelmäßig reisemedizinische Fortbildungen und haben die Tropenmedicus Outbreak-News abonniert. Dadurch können wir Ihnen die aktuellsten Hinweise zur gesundheitlichen Situation in Ihrem Reiseland geben und Sie bezüglich der notwendigen Impfungen und Prophylaxemaßnahmen beraten. Sie bekommen sogenannte Handouts mit, und wir stellen Ihnen eine Liste für eine Reiseapotheke zusammen. Da wir die Beratungen individuell und aktuell gestalten, wir uns also darauf vorbereiten, haben Sie bitte Verständnis, wenn wir die 25,- € für diese Leistung schon bei der Terminvereinbarung erbitten. Außerdem können wir zu diesem Zeitpunkt auch schon die für Sie in Frage kommenden Impfstoffe bestellen. Wir führen außer Gelbfieberimpfungen alle Impfungen durch. Viele Krankenkassen erstatten Ihnen die Kosten für die reisemedizinische Beratung und die Impfungen.

Chirotherapie

Schmerzen auf Grund einer gestörten Gelenkfunktion oder einer Blockierung werden durch gezielte Handgriffe des Arztes gelindert oder beseitigt. Die Kassen übernehmen die Kosten für zwei Behandlungen im Quartal.

Methadonsubstitution

Drogenabhängige, für die eine so genannte Clean-Therapie nicht in Frage kommt, bekommen einen Ersatzstoff, der oral zugeführt wird (Methadon, Polamidon, Suboxone). Wichtig hierbei ist die begleitende psychosoziale Betreuung durch eine Drogenberatungsstelle.

Akupunktur

Diese Jahrtausende alte chinesische Heilmethode geht von der Vorstellung aus, dass das energetische Gleichgewicht zwischen Yin und Jang im Körper gestört ist, das durch gezielte Nadelung an bestimmten Punkten im Körper oder am Ohr wiederhergestellt wird. Heute werden in unseren Breiten nur noch sterile Einmalnadeln aus Stahl verwendet, so dass eine Infektionsgefahr mit gefährlichen Viren wie Hepatitis oder HIV ausgeschlossen ist. Die Nadeln verbleiben ca. eine halbe Stunde und werden gereizt, im Ohr sind auch Dauernadeln möglich. Eine Akupunktursitzung kostet je nach Aufwand etwa 25 bis 40 €uro, private Krankenversicherungen (PKV) übernehmen die Kosten voll, gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) übernehmen die Akupunkturkosten bei folgenden Indikationen: chronische (d.h. länger als ein halbes Jahr dauernde) Rücken- und Kniegelenksschmerzen.

Andere Naturheilverfahren

Neuraltherapie: bestimmte Stellen des Körpers werden mit einem Lokalanästhetikum infiltriert, einem Mittel, das man auch zur örtlichen Betäubung nimmt. So werden Schmerzen behandelt, durch Spritzen an die schmerzende Stelle direkt, an Nervenschaltpunkte oder Störfelder, die auch an anderen Körperteilen liegen können (z.B.Narben) oder als Hautquaddeln. Die Kosten übernehmen GKV und PKV.Phytotherapie: Pflanzenextrakte sind oft auch in Darreichungsformen enthalten, die wir als Tropfen, Dragees oder Tabletten kennen, z.B. Fingerhut gegen Herzkrankheiten, Kamille und Ringelblumen gegen Entzündungen, Johanniskraut gegen Depressionen oder Gingko zur besseren Durchblutung. Einige Phytotherapeutika sind wissenschaftlich umstritten (was nicht heißen soll, dass sie nicht helfen) und deshalb nicht durch die GKV erstattungsfähig.Homöopathie: Gleiches wird mit Gleichem geheilt: Ein Mittel, das die gleichen Symptome verursacht wie die zu behandelnde Krankheit wird in tausend- oder millionenfacher Verdünnung (die Homöopathen sagen Potenzierung) gegeben, damit sich der Körper gleichsam einer Impfung selber helfen kann. Eigenbluttherapie: Der Vene entnommenes Blut wird in den Muskel gespritzt, um dem Körper einen Reiz zu setzen, sich selbst zu heilen, z.B. bei Infektanfälligkeit; Kostenübernahme durch die PKV, GKV-Versicherte müssen eine solche Therapie, die als „nicht notwendig“ erachtet wird, selber bezahlen.